Aus dem Rathaus / Inklusion

29.05.2018

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
verehrte Leserinnen und Leser unseres Mitteilungsblattes!

Der Begriff „Inklusion“ ist heute in aller Munde. Dennoch tun sich viele Menschen schwer, die Bedeutung von Inklusion mit Inhalten zu füllen. „Aktion Mensch“ erklärt uns den Begriff „Inklusion“ folgendermaßen:

„Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Egal wie du aussiehst, welche Sprache du sprichst oder ob du eine Behinderung hast. Jeder kann mitmachen. Zum Beispiel: Kinder mit und ohne Behinderung lernen zusammen in der Schule. Wenn jeder Mensch überall dabei sein kann, am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit: Das ist Inklusion.“

Zu diesem Thema hatten wir bereits im Februar 2018 eine hochinteressante Wanderausstellung des Bayerischen Sozialministeriums in unserem Mehrzweckhaus, über die ich Sie in den Mitteilungsblättern informiert habe.

Heute möchte ich Ihnen den Inklusionspreis „JobErfolg 2018 – Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz“ näherbringen.

Bereits seit 2005 werden jährlich insgesamt drei Unternehmen aus der freien Wirtschaft und Behörden im öffentlichen Dienst für ihr beispielhaftes und herausragendes Engagement bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz gewürdigt. Der Preis ist eine öffentliche Auszeichnung der Bayerischen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung, des Bayerischen Landtages und des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales. Er wird jedes Jahr im Dezember anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung verliehen. Das besondere Engagement wird im Rahmen einer Feierstunde mit der Übergabe einer Urkunde und einer Skulptur honoriert.

Der diesjährige Einsendeschluss für Ihre Bewerbung ist der 30.06.2018.

Nähere Informationen zu den Bewerbungskriterien und die entsprechenden Bewerbungsformulare finden Sie unter

http://www.zbfs.bayern.de/behinderung-beruf/arbeitgeber/joberfolg

Ich würde mich freuen, wenn sich auch aus unserer Gemeinde der eine oder andere Arbeitgeber um den Inklusionspreis bewerben würde.

Ihr

Egon Herrmann
Erster Bürgermeister

Kategorien: Rathaus, Bürgermeister informiert