Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

28.02.2017

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
verehrte Leserinnen und Leser unseres Mitteilungsblattes,

der Winter neigt sich zwar langsam seinem Ende entgegen, doch möchte ich nochmals auf die Verkehrssituation eingehen und mich speziell zum Räumdienst äußern.

Auch in diesem Winter haben wir immer wieder Beschwerden von Anwohnern bekommen, warum ihre Straße noch nicht/nicht geräumt und/oder gestreut wurde. Ich verweise hier auf den Winterdienstplan, der im Mitteilungsblatt vom 20.10.2016 veröffentlich wurde und auf der Homepage unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ zu finden ist. Grundsätzlich ist zu sagen, dass eine Klassifizierung der Straßen besteht. In der Praxis heißt dies, dass die Schulbuslinie sowie die stark befahrenen Straßen und gefährliche Stellen beim Räum- und Streudienst Vorrang haben. Zudem ist die „Schnelligkeit“ des Räum- und Streudienstes immer von den Wetterverhältnissen abhängig. Bitte bedenken Sie, dass die Räum- und Streufahrzeuge in der Regel die ersten Fahrzeuge am Morgen sind und sie eine verschneite und glatte Straße vorfinden. Auch bei uns gilt: Safety first – Sicherheit geht vor! Die Fahrer fahren so wie sie es bei den herrschenden Straßenverhältnissen verantworten können, denn auch sie möchten ihre Schicht heil beenden. Zusätzlich erschwert unseren Fahrern das Räumen und Streuen, die zum Teil sehr chaotische, Parksituation in manchen Straßen. Sie müssen bei diesen Straßen sehr viel Zeit aufwenden um mit dem Räumfahrzeug unfallfrei die Straße räumen zu können. Dies verzögert natürlich dann den gesamten nachfolgenden Räum- und Streudienst. Zum Teil ist es aufgrund der parkenden Fahrzeuge erst gar nicht möglich die Straße mit dem Räumfahrzeug zu befahren, da unsere Räumfahrzeuge eine Mindestbreite von 3,50 m benötigen. Ich bitte nochmals die Anwohner dieser Straßen, sich auf eine Parkseite zu einigen, damit möglichst schnell und sicher die Straße geräumt werden kann. Dies ist doch auch in ihrem Sinne.

Alle die, die Möglichkeit haben, ihre Fahrzeuge auf ihren Grundstücken abzustellen, bitte ich von dieser Möglichkeit auch Gebrauch zu machen! Generell ist dazu zu sagen, dass – jahreszeitenunabhängig - künftig Fahrzeughalter, die Ausfahrten zuparken und widerrechtlich ihr Fahrzeug abstellen, sei es verkehrsbehindert auf der Straße oder den Gehsteig als „Parksteig“ benutzen, so dass Fußgänger zum Teil auf die Fahrbahn ausweichen müssen, damit rechnen können ein „Knöllchen“ zu kassieren.

Außerdem weise ich eindringlich darauf hin, dass nicht nur die Gemeinde Weißenbrunn eine Räum- und Streupflicht hat, sondern auch die Grundstückseigentümer! An den Werktagen muss ab 07.00 Uhr, an den Sonnt- und gesetzlichen Feiertagen ab 08.00 Uhr geräumt und/oder gestreut sein. Diese Sicherungsmaßnahmen sind bis 20.00 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zur Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz erforderlich ist. Alle Grundstückseigentümer haben die Verpflichtung vor ihrem Grundstück, das an den öffentlichen Straßengrund angrenzt eine Gehbahn zu räumen und/oder zu streuen bzw. den Gehsteig vor dem Grundstück zu räumen und/oder zu streuen. Dies gilt für alle Straßen, auch wenn diese nicht im Straßenverzeichnis aufgeführt sind. Ich weise hierzu auf die Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter hin, die auf der gemeindlichen Homepage unter dem Menüpunkt Rathaus, Verwaltung Unterpunkt Ortsrecht zu finden ist.

Ihr
Egon Herrmann
Erster Bürgermeister

Kategorien: Rathaus, Bürgermeister informiert